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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich, Anbieter

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „ContactBridge" (nachfolgend „Software" oder „Dienst") zwischen Max Coja – Coja Software & Consulting, Ibbenbürener Straße 91, 49509 Recke (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden.

(2) Abweichenden Bedingungen des Kunden wird widersprochen; sie werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden ein Outlook-Add-In nebst zugehörigem Backend-Dienst zur Verfügung, das Kontaktdaten zwischen Microsoft Outlook und Google Kontakte bidirektional synchronisiert.

(2) Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Tarif gemäß der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters.

(3) Die Nutzung setzt eine kompatible Windows-Umgebung mit Microsoft Outlook (Classic-Desktop, Version 2016 oder neuer) sowie ein gültiges Google-Konto voraus.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Tarife auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.

(2) Mit Abschluss des Bestellvorgangs über den Zahlungsdienstleister gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrags ab. Der Vertrag kommt mit der Bestätigung durch den Anbieter bzw. der Freischaltung des Zugangs zustande.

§ 4 Kostenlose Testphase

(1) Der Anbieter kann eine kostenlose Testphase von 14 Tagen ab Vertragsschluss anbieten. Innerhalb der Testphase fällt kein Entgelt an.

(2) Wird der Vertrag nicht vor Ablauf der Testphase gekündigt, geht er automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement gemäß dem gewählten Tarif über. Ein bei Vertragsschluss hinterlegtes Zahlungsmittel wird ab dem ersten Tag nach Ablauf der Testphase belastet.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Website angegebenen Preise. Die Abrechnung erfolgt pro Nutzer und Monat im Voraus.

(2) Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Es gelten ergänzend dessen Bedingungen. Der Kunde stellt sicher, dass ein gültiges Zahlungsmittel hinterlegt ist.

(3) Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang nach vorheriger Ankündigung zu sperren.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann vom Kunden jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums (Monat) gekündigt werden.

(2) Die Kündigung kann über das Kundenportal, im Add-In oder in Textform gegenüber dem Anbieter erklärt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 7 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm synchronisierten Daten selbst verantwortlich, insbesondere für das Vorliegen erforderlicher Rechtsgrundlagen zur Verarbeitung personenbezogener Kontaktdaten.

(2) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und schützt sie vor dem Zugriff Dritter.

§ 8 Verfügbarkeit

Der Anbieter ist um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes bemüht, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit, soweit nicht ausdrücklich vereinbart. Wartungsarbeiten, höhere Gewalt sowie Störungen bei Drittanbietern (insbesondere Microsoft und Google) können die Verfügbarkeit vorübergehend einschränken.

§ 9 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO (Auftragsverarbeitungsvertrag). Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung.

§ 10 Gewährleistung und Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

(3) Der Kunde ist für die regelmäßige Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich.

§ 11 Änderungen der AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, sofern dies aus triftigem Grund erforderlich ist. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb der Frist, gelten die Änderungen als angenommen; hierauf wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: Juli 2026

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